
Imkern, aber bienenfreundlich!
Du interessierst Dich für Honigbienen oder bienenfreundliches Imkern oder Du bist schon Imker und möchtest Deine Betriebsweise wesensgemäßer gestalten? Dann bist Du hier genau richtig! Ich zeige Dir meine Art zu imkern, auf Augenhöhe mit den Bienen…My way to bee.

Imkern ist ein wunderbares Hobby…
Bienen sind faszinierend. Wer einmal in ihren Bann gerät, den lassen sie so schnell nicht mehr los. Es ist nicht der Honig, sondern die vielen kleinen Rätsel, die sie uns aufgeben…

…aber die Bienen haben es nicht leicht…
Schlechte Trachtbedingungen, eingeschleppte Feinde, Parasiten und Krankheitserreger, Gifte aus der Landwirtschaft, klimatische Veränderungen und auch die imkerlichen Betriebsweisen und Eingriffe belasten unsere Honigbienen…

Die Bienen brauchen uns nicht…
Honigbienen sind keine abhängigen Haustiere. Bei passenden Rahmenbedingungen kommen sie sehr gut allein zurecht. Dementsprechend sollten wir ihnen gegenüber treten, auf Augenhöhe…

Bienenhaltung ist ein faszinierendes Hobby …
Es ist nicht nur der Honig, der das Imkern zu einem so wunderbaren Hobby macht. Es ist die Arbeit in und mit der Natur. Es ist die Lebensweise des Biens, der beispielhafte Zusammenhalt, das selbstlose Handeln der einzelnen Bienen zum Wohl der Gemeinschaft, echte Solidarität. Es sind die vielen kleinen und großen Rätsel, die sie einem immer wieder aufgeben, wo man als Imker doch meint, schon so viel zu wissen. Die vielen kleinen und großen Geheimnisse, die sich im Bienenvolk verbergen, das Gefühl, daß sie mit uns kommunizieren, auf ihre spezielle Art und Weise, und uns sagen, wenn wir die Beute öffnen und sie in ihrer Welt besuchen, daß es gerade „ok“ ist oder auch „gerade nicht passt“.
Scheinbar wirr laufen hunderte von Bienen kreuz und quer über die Waben, ohne erkennbare Ordnung. Am Flugloch starten die Bienen in zig verschiedene Richtungen, scheinbar ziellos. Und dennoch ist das Handeln des Biens unglaublich effektiv und zielgerichtet. Und hierfür braucht es nicht mal einen Anführer. Die Führung kommt von innen. Jede Biene weiß was zu tun ist und richtet ihr Handeln danach aus. Keine starren Strukturen, sondern eine flexible, zielgerichtete Ausrichtung, so wie es die jeweils aktuelle Situation erfordert.

Alles wird geteilt, wenn es sein muß bis zum letzten Tropfen Honig. Verschwendung gibt es nicht. Alle erforderlichen Resourcen werden in der benötigten Menge gesammelt und effektiv genutzt. Dabei werden weder Tiere, noch Pflanzen, Lebensräume oder gar das Klima durch das Handeln der Honigbienen geschädigt oder auch nur negativ beeinflusst. Könnten wir das nur von uns behaupten! Das ist echte Nachhaltigkeit!
Lässt man ihnen ein bisschen freie Hand, bauen die Bienen wunderschöne, sehr stabile, aber federleichte Naturwaben, jede mit ihrer eigenen, kreativen Note. Unglaublich präzise formen sie jede Zelle mit hauchdünnen Wänden.
Wer einmal das Glück hat dabei zu sein, wenn gerade ein Schwarm auszieht, wird die unbändige Energie spüren, mit der sich in wenigen Minuten Tausende Bienen mit Wucht, wie eine zähflüssige Masse, aus dem Flugloch drängen und den Höhepunkt ihres Bienenjahres celebrieren, wie sie zunächst eine riesige Bienenwolke bilden um sich kurz danach in einer dicht gedrängten Traube zu sammeln um ein neues Bienenvolk zu gründen. Ein wunderbares Schauspiel!


Und dann gibt es da natürlich noch den wertvollen Honig, als Nektar mit unglaublichen Aufwand von den Bienen eingetragen und veredelt. Wohlschmeckend und gesund. Als Imker weiß man, wie viel Aufwand die Bienen betreiben, um den Honig für ein Glas zusammen zu tragen. Dementsprechend groß sollte der Respekt vor der Leistung der Bienen und die Wertschätzung für jeden Tropfen sein.
Ganz nebenbei bestäuben die Bienen bei ihrer Nektarsuche Millionen von Blüten und leisten so, zusammen mit vielen weiteren Insekten, einen unschätzbaren Beitrag zu unserer Ernährung.
Die Imkerei oder Bienenhaltung ist für mich inspirierend. Sie hält den Kopf in Bewegung und fördert das Verständnis für viele Abläufe in der Natur. Als Imker bekommt man einen anderen Blick für die Umgebung. Das Auge sucht nach Blüten und Trachten, die Ohren sind auf Bienen-Summen programmiert, insbesondere in der Schwarmzeit. Viele Pflanzen der Umgebung, die vorher einfach nur „da“ waren, werden auf einmal viel bewusster wahrgenommen, ihre Namen, ihre Blütezeiten und Besucher sind auf einmal ein Thema.
Imkern macht Freude und steigert Wohlbefinden und Zufriedenheit.
…aber die Bienen haben es nicht leicht heutzutage…
Die Herausforderungen für die Honigbiene sind heute vielleicht größer als je zuvor:
- Varroa-Milbe (varroa destructor)
- Kleiner Beutenkäfer (aethina tumida)
- Asiatische Hornisse (vespa velutina)
- Eingeschleppte Krankeitserreger (Pilze, Viren, Bakterien)
- Einschränkung der Lebensräume
- Mangelernährung durch schlechte Trachtbedingungen
- Monokulturen
- Pflanzenschutzmittel
- Klimaveränderungen
- Imkerliche Haltungsbedingungen
- Imkerliche Eingriffe
- Fehlende Behausungen für wildlebende Völker
…und die Liste ist sicher nicht vollständig. All diese Stressfaktoren haben großen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Honigbienen, viele davon übrigens auch auf Wildbienen, Schmetterlinge und weitere Insekten.

Honigbienen sind unglaublich flexibel und anpassungsfähig. Sie können vieles wegstecken und kompensieren. Diese auf den ersten Blick so vorteilhafte Eigenschaft kann aber zum Problem werden, denn man sieht den Honigbienen das Leid nicht an, das sie ertragen.
Der Umgang mit jeder dieser Herausforderungen kostet ein Bienenvolk Kraft, Energie, Zeit und Bienenleben. Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen. Wird die Summe der Belastungen zu hoch, leidet das Bienenvolk und wird über kurz oder lang sterben.
lch denke, unsere Honigbienen können dem Umgang mit der Varroamilbe erlernen, wenn man sie lässt und die übrigen Lebensbedingungen stimmen, das haben Völker überall auf der Welt bereits bewiesen. Auch für die Asiatische Hornisse werden die Bienen mit der Zeit einen Antwort finden. Die größte Herausforderung sind meiner Meinung nach die immer schlechter werdenden Umweltbedingungen. Gifte aus der Landwirtschaft, eingeschränkte Lebensräume und die daraus und aus einer monokulturellen Landwirtschaft resultierende Mangelernährung. Die über das Jahr zum Teil sehr schlechten Trachtbedingungen reichen oftmals nicht mehr aus die Bienenvölker ausreichend zu ernähren oder gar Vorräte für die Überwinterung anzulegen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und jeder kann dafür etwas tun:
Blühflächen anlegen.

Die Bienen brauchen uns nicht, aber wir brauchen die Bienen
Bei vielen Bienenhaltern herrscht die Meinung vor, daß die Honigbiene heutzutage nur überleben kann, wenn der Mensch Hilfestellung leistet, in Form von Zufütterungen, Behandlungen gegen Parasiten und Krankheiten, Zurverfügungstellung von Behausungen etc.. Sie wird deshalb in einer Abhängigkeit vom Menschen/Imker gesehen, der für das Wohl und Überleben der Bienen in der heute so schwierigen Zeit sorgt, ähnlich wie bei einem Hund oder Kanarienvogel. Ich finde, das wird der Honigbiene nicht gerecht und hat schon eine gewisse Ironie, wenn man bedenkt, daß eigentlich alle Probleme, mit denen die Bienen heute zu kämpfen haben, durch den Menschen verschuldet sind! Ich denke, die Bienen kommen auch heute sehr gut allein zurecht, nicht überall, vor allem bei uns, aber vielerorts schon. Honigbienen gibt es seit ca. 50 Millionen Jahren auf der Erde, weit länger als es Menschen gibt. Sie haben sich in der Evolution bis heute durchgesetzt und dabei sicherlich die eine oder andere große Herausforderung gemeistert. Sicherlich, würden wir die imkerlichen Maßnahmen einstellen, würden die Bienen in vielen Regionen nicht überleben, in anderen würden sie es jedoch schaffen mit einer angepassten Lebensweise.
Die Bienen wissen in der Regel sehr genau, was sie brauchen und was sie für ihr Wohlergehen tun müssen, wir Imker oftmals nicht. Wir sollten sie deshalb nicht von oben herab betrachten, sondern ihnen auf Augenhöhe gegenüber treten. Die Bienen haben weit mehr Ahnung von Bienen als wir und wir können viel von ihnen lernen, für den Umgang mit den Bienen, aber auch für unser Leben und den Umgang mit Menschen!
Deshalb Imkern auf Augenhöhe!
Bienenhaltung ist ein wunderbares Hobby …
Der Umgang mit Honigbienen ist faszinierend. Auch wenn ich meine schon vieles über sie zu wissen, geben sie mir immer wieder neue Rätzel auf. Beeindruckende Verhaltensweisen, der unglaubliche Zusammenhalt und nicht zuletzt die Belohnung des Imkers in Form des wertvollen Honigs, machen die Bienenhaltung zu einem wunderbaren Hobby.
Schlechte Trachtbedingungen, eingeschleppte Feinde, Parasiten und Krankheitserreger, Gifte aus der Landwirtschaft, klimatische Veränderungen und auch die imkerlichen Betriebsweisen und Eingriffe sind Belastungen, mit denen unsere Honigbienen umgehen müssen. Viele dieser Faktoren kann man als Imker nicht beeinflussen, einige aber schon!
…aber die Bienen haben es heutzutage nicht leicht!

Die Bienen brauchen uns nicht!
Honigbienen gibt es seit 50 Mio. Jahren auf der Erde, weit länger als die Menschen. Sie haben sich in der Evolution behauptet und in dieser langen Zeit sicherlich gegen diverse Feinde und Krankheiten erfolgreich gewährt. Die Behauptung vieler Imker, die Honigbiene kann nur in der Obhut des Menschen überleben, ist falsch. Die Bienen kommen sehr gut zurecht und wissen, meist besser als wir Imker, was zu tun ist.
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test
ghhuuuuuuuu
Moin! Ich bin Hobby-Imker mit wesensgemäßer oder bienenfreundlicher Bienenhaltung und möchte Euch mit dieser Website meine Art der Bienenhaltung näher bringen.
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